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Auf dem Weg zur Schaffung einer freien Handelszone in Afrika

01.05.2018 | 00:00

Vierundvierzig afrikanische Länder unterzeichneten ein Abkommen zur Gründung der afrikanischen Kontinentalfreihandelszone (AfCFTA).

Das Abkommen wurde in Kigali, Ruanda, unterzeichnet und betrifft den freien Verkehr von Waren und Dienstleistungen sowie Investitionen zwischen den an dem Abkommen beteiligten Ländern.

Niger, Ruanda, Tschad, Angola, Kenia und Äthiopien gehören zu den Unterzeichnern des Abkommens. Es wird erwartet, dass das Abkommen den Vertragsstaaten im Einklang mit ihren nationalen Rechtsvorschriften zur Ratifizierung vorgelegt wird.

Die Gründung der AfCFTA ist ein historischer Meilenstein für Afrika, so der Präsident der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, da die an dem Abkommen beteiligten Länder von der Schaffung einer Freihandelszone profitieren werden.

Darüber hinaus wird Afrika in der Lage sein, seine Entwicklungspolitik zu nutzen und seine Position auf der internationalen Bühne zu stärken.

Internationalen Medien zufolge wird AfCFTA Afrika nach der Gründung der Welthandelsorganisation zur weltweit größten Freihandelszone machen, die je nach der Anzahl der Parteien geschaffen wurde.

Es wird geschätzt, dass AfCFTA in der Lage ist, einen afrikanischen Markt mit einer Bevölkerung von mehr als 1,2 Milliarden und einem BIP von etwa 2,5 Milliarden US-Dollar zu schaffen.

Nach Angaben der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Afrika wird AfCFTA durch die Aufhebung der Zölle auf Wareneinfuhren dazu beitragen, den innerafrikanischen Handel um 53,2% zu erhöhen.

Quelle: https://bit.ly/2IUJY6g


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